AKTUELL


Nachmittagswanderung zur Burg Löffelstelz

Herzliche Einladung zur

Wanderung am Sonntag den 4. September 2016
Wir treffen uns in der Talaue Maulbronn und fahren um 13 Uhr in Gemeinschaften nach Mühlacker zum Parkplatz am Friedhof.
Wir wandern zur Löffelstelz hoch, zum Sender, Burgstumpen
Lornersheim, überqueren die Enz, zurück Bauernhof Aichele und Spörr nach Dürrmenz.
Einkehr am Schluss der Wanderung in das Gasthaus bei den Sport—Freunden Mühlacker.
Gastwanderer sind herzlich willkommen.
Wanderfreundin
Helga Velte T 07043 8170
Es besteht die Möglichkeit mit dem Stadtbus von der Haltestelle
Enzbrücke in Lomersheim zurück zum Friedhof Mühlacker um
15 Uhr 35 und 16 Uhr 35 zu fahren.


Mundart & Musik, Sa. 29.10. 19 Uhr,

Mit dem Mundart-Kabarettisten  Helmut E. Pfitzer

und dem Gitarrenvirtuosen Klaus Leopold

Text: Lokales Stuttg. Wochenblatt, 30.04.2014

Klänge zum Träumen,
Verse zum Lachen
Pfisterer-Texte aus „Festvers“ und Gitarrenklänge aus dem Süden

Wenn Wein und Schokolade zueinander passend warum dann nicht auch schwäbische Mundart und klassische Gitarre?  Helmut Eberhard Pfitzer, der Texte des 2010 verstorbenen Mundartschriftstellers Helmut Pfisterer vortrug, und der Gitarrist Klaus Leopold traten im Helene-Pflelderer-Keller auf.  
• DEGERLOCH
Wieder einmal hat die Ortsgruppe Degerloch des Schwäbischen Albvereins eine gute Wahl getroffen mit den so unterschiedlichen Künstlern Helmut Eberhard Pfitzer und Klaus Leopold. Ihre erste Begegnung war rein zufällig auf einem Campingplatz in Südfrankreich, erzählt der Mundart-Kabarettist Pfitzer, der im Übrigen auch Hauptschatzmeister des Schwäbischen Albvereins war. Seine Frau machte ihn aufmerksam auf das meisterhafte Gitarrenspiel aus der Nachbarschaft. Schon nach den ersten Klangen war Pfitzer klar, hier ist ein konzertierender Musiker zugange.
Aus der Begegnung wurde schließlich eine Zusammenarbeit, ein gemeinsames Programm Auf den ersten Blick vielleicht eine leicht wagemutige Verbindung aus Texten des Mundartschriftstellers Helmut Pfisterer und ausgewählten Werken für Gitarre aus Südamerika, Frankreich, Spanien. Italien und Deutschland. Doch die ungewöhnliche Mixtur trägt spielend durch den gesamten Abend.

Jedes Mal wird anders kombiniert, verrät der Gitarrist Klaus Leopold. Er lässt sich von der Stimmung der Pfisterer-Texte inspirieren und wählt spontan ein passendes Werk- Das Gitarrenspiel Leopolds, der sein Konzertexamen an der Musikhochschule Stuttgart ablegte. ist dabei virtuos und ausdrucksstark zugleich. Bereits das erste Stück, die Prelude Nr. 1 von Heitor Vllla-Lobos, lässt manchen Besucher im Helene-Pfleiderer-Keller genießerisch die Augen schließen. Und dann kommt der Pfisterer daher und lässt lauthals Pfisterers ebenso virtuose Mundart-Wortspiele erklingen und dessen Betrachtungen über allzu Menschliches. Die holen das Publikum dann auf den Boden, wo man auch lachen kann. Wohingegen Fernando Sors Mozartvariationen zum Träumen anregen.

Pfitzer trägt einige Texte aus Pfisteres Buch „Festvers“ vor. Ubers „Kendle“ und den pubertierenden „Kotzbrocke“ gibt es Gereimtes, vom ‚.Ned davoglofä“ in einer langen Beziehung bis zum fortgeschrittenen, runden Geburtstag wird erzählt. Und dann wieder ein lateinamerikanischer Tango. Und so wie das Publikum seinen Applaus allmählich steigert angesichts der musikalischen Perlen an diesem Abend, so erreicht Pfisterers Dichtkunst ihren Höhepunkt in einem Text, der nur so strotzt vor schwäbischer Dialektik:
Komm gang mer weg. Schrei Du ruhig. Unheimlich heimelig. A wengle viel. Fei schee wiaschd. Grad so krumm. Ganz die Alte, so Jung. Anständig gesauigelt. Gsehwind langsam. Halt mol schnell. Wart doch gschwind. Und vieles mehr.
Wortspiele folgen, die an den Dadaismus erinnern, und ein Text, der die absurde Kommunikation am Handy aufs Korn nimmt. Und dann noch ein Tanz auf der Landkarte, vom Kocher um die Jagst.
Auch die wenig schönen Seiten des Älterwerdens, die Pfisterer im Altersheim erlebte, das Reden über Todesursachen, die endlos sich dehnenden, gleichförmigen Tage dort fasste der gebürtige Leonberger noch in Worte.
•‚Oh Gott, bin i au oiner von dene“, fragt der Mundartschriftsteller beim Blick in den Speisesaal. Und verliert dennoch den Humor nicht:
„In Himmel soll i? In mei Hos soll i nei“.

MELANIE Axter

 


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Wie kommen die Wegzeichen an den Baum?

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